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Vielbegabungskongress 4.0: Neun Tage für Köpfe voller Ideen

Vielbegabungskongress 4.0: Neun Tage für Köpfe voller Ideen
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Vom 5. bis 13. September 2026, online und kostenfrei.

Ein Kopf voller Ideen, ein Herz voller Leidenschaften und trotzdem oft das Gefühl, zu viel zu sein. Wenn du das kennst, ist der Vielbegabungskongress 4.0 für dich gemacht. Neun Tage lang sprechen über 30 Fachleute und Praktiker darüber, was Vielbegabung, Hochsensibilität, Hochbegabung und AuDHS wirklich bedeuten. Nicht als Diagnoseliste, sondern als Beschreibung eines Lebens, das anders läuft. Hier liest du, was dich erwartet, wer spricht und wie du dabei bist.

Vielleicht kennst du das Gefühl, überall halb dazuzugehören. In einer Runde bist du die Kreative, in der nächsten die Analytische, irgendwo dazwischen die, die zu viel fühlt. Zu jedem Kreis passt ein Teil von dir. Nirgends passt du ganz.

Menschen mit vielen Begabungen erleben das häufig. Sie starten begeistert, wechseln die Richtung, lernen schnell, langweilen sich schneller. Von außen sieht das nach Sprunghaftigkeit aus. Von innen fühlt es sich an wie ein System, für das noch niemand die passende Bedienungsanleitung geschrieben hat.

Genau deshalb gibt es den Vielbegabungskongress. Er ist nicht dazu da, dich zu reparieren. Er zeigt dir, dass deine Vielfalt kein Defizit ist, sondern eine andere Art, Mensch zu sein.

Was ist der Vielbegabungskongress 4.0?

Der Vielbegabungskongress 4.0 ist ein kostenfreier Online-Kongress der HOCHiX Akademie von Anne Heintze, der vom 5. bis 13. September 2026 stattfindet. Er richtet sich an Menschen mit Vielbegabung, Hochsensibilität, Hochbegabung und AuDHS sowie an alle, die solche Menschen beruflich oder privat begleiten.

Es ist die vierte Ausgabe. Das Format hat sich über die Jahre bewährt: Tag für Tag öffnet sich ein neues Interview, dazu kommen interaktive Live-Workshops. Insgesamt sind es neun Tage, über 30 Stimmen, mehrere Live-Workshops, in denen nicht nur zugehört, sondern mitgemacht wird.

Der Zugang ist vollständig kostenfrei. Du meldest dich mit deiner E-Mail-Adresse an, bekommst eine Bestätigung und ab dem 5. September täglich deinen Zugang. Wer die Inhalte behalten möchte, kann sich zusätzlich das kostenpflichtige Kongresspaket sichern. Notwendig ist das nicht.

Warum es diesen Kongress überhaupt gibt

Über Neurodivergenz wird viel geredet. Meist im Ton der Fehlersuche: Was stimmt nicht, was muss behandelt werden, wie wird jemand wieder alltagstauglich. Diese Sprache prägt Betroffene stärker, als ihnen bewusst ist.

Anne Heintze arbeitet seit 1988 mit außergewöhnlichen Menschen, seit 2004 mit klarem Fokus auf Neurodivergenz. Ihr Arbeitsprinzip heißt Resonanz statt Reparatur. Damit ist gemeint: Entwicklung entsteht nicht, wenn jemand dir erklärt, was du abstellen sollst. Sie entsteht, wenn du zum ersten Mal richtig gelesen wirst.

Der Kongress überträgt dieses Prinzip auf ein größeres Format. Er sammelt Menschen, die anders denken und die in ihrem Feld etwas zu sagen haben. Neurowissenschaft trifft dort auf Coachingpraxis, Medizin auf gelebte Erfahrung. Was daraus entsteht, ist weniger ein Vortragsprogramm als ein Ort für ehrlichen Austausch.

Ein Satz zieht sich durch alle neun Tage: Neurodivergente Menschen verbessern die Welt. Nicht trotz ihrer Andersartigkeit, sondern wegen ihr.

Wer spricht: über 30 Stimmen aus Wissenschaft und Praxis

Die Auswahl der Speaker folgt einem einfachen Kriterium. Jede und jeder von ihnen bringt entweder jahrzehntelange Forschung mit oder eine eigene Geschichte, die zum Thema gehört. Meistens beides. Als Speaker dabei sind unter anderen:

Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurowissenschaftler, spricht über das lebenslang formbare Gehirn und über Gemeinschaften, in denen Besonderheiten Platz haben. Dr. Theresia Stöckl-Drax, Kinderärztin und Neurodiversitäts-Expertin, stellt ihre Brain-Map-Untersuchungen zu Hyper-Mirroring und emotionaler Hochbegabung vor. Dr. Michael Nehls, Molekulargenetiker, betrachtet ADHS aus der Perspektive einer unterforderten hohen Aufmerksamkeitskapazität.

PD Dr. med. Mandy Roy widmet sich ADHS und Autismus bei Erwachsenen, dem Maskieren und dem Leidensdruck, der oft unsichtbar bleibt. Julie Simstich erklärt den Unterschied zwischen Neurodiversität und Neurodivergenz und zeigt, was psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz konkret bedeutet.

Dazu kommen Praktikerinnen und Praktiker mit sehr konkreten Themen: Katja Hageneier über Masking, Shutdowns und Meltdowns. Susanne Burzel über hochbegabte Frauen, Selbstzweifel und Fehldiagnosen. Lisa Schuster darüber, wie Klang und Summen den Vagusnerv ansprechen. Kerstin Wolff über Abgrenzung und einen Alltag, der zu dir passt. Anja Plattner über verkappte Linkshändigkeit und unsichtbare innere Verträge. Anne Heintze selbst eröffnet mit der Frage, warum es diesen Kongress gibt und was er verändern kann.

Was dich in den neun Tagen erwartet

Der Aufbau ist bewusst schlicht gehalten. Jeden Tag erscheint ein neues Interview, dazu gibt es die Live-Workshops. Du entscheidest, was du davon nutzt. Niemand erwartet, dass du alles schaffst.

Die vier Wege des Kongresses

Einblicke in neurodiverse Vielfalt. Was Forschung und Praxis heute über Vielbegabung, Hochsensibilität, Hochbegabung und AuDHS wissen.

Praktische Methoden und Tools. Übungen, die sich in einen normalen Tag einbauen lassen, von Zwei-Minuten-Einheiten bis zum Energie-Check-in.

Inspirierende Interviews. Gespräche mit Menschen, die selbst neurodivergent sind oder seit Jahrzehnten mit neurodivergenten Menschen arbeiten.

Live-Workshops. Interaktive Formate, in denen du mitmachst statt nur zuzuhören.

Was der Kongress ausdrücklich nicht liefert, sind schnelle Tipps mit großer Versprechung. Die Beiträge setzen voraus, dass du bereit bist, etwas genauer hinzuschauen. Wer Substanz sucht statt Schlagworte, ist hier richtig.

Vielbegabung kommt selten allein

Neurodivergenz ist der Sammelbegriff für Gehirne, die Reize, Informationen und Gefühle anders verarbeiten als die statistische Mehrheit. Vielbegabung gehört dazu, ebenso Hochsensibilität, Hochbegabung, ADHS und Autismus.

Wichtig ist dabei eine Beobachtung, die viele überrascht: Reine Einzelprofile sind die Ausnahme. In der HOCHiX Akademie heißt der Satz dazu niemand ist nur einfarbig. Hochbegabung und Autismus treten häufig gemeinsam auf, ADHS und Hochsensibilität ebenso. Fachlich spricht man von twice exceptional oder multi exceptional, für die Kombination aus Autismus und ADHS hat sich der Begriff AuDHS eingebürgert.

Diese Profile maskieren sich gegenseitig. Eine hohe Intelligenz kann autistische Merkmale jahrzehntelang verdecken, weil sie genug Kompensation ermöglicht. Umgekehrt lenkt eine ADHS-Diagnose manchmal davon ab, dass darunter noch etwas anderes liegt. Deshalb erreichen viele Menschen erst spät im Leben eine Erklärung, die wirklich passt.

Für dich bedeutet das: Wenn du dich in einem Kongressbeitrag wiedererkennst, obwohl du dachtest, das Thema betreffe dich nicht, ist das kein Zufall. Genau dafür ist die Bandbreite der neun Tage gedacht.

Für wen ist der Vielbegabungskongress gedacht?

Zwei große Gruppen finden hier zusammen. Zum einen Menschen, die selbst vielbegabt, hochsensibel oder hochbegabt sind oder ein AuDHS-Profil bei sich vermuten, unabhängig davon, ob eine Diagnose vorliegt. Ein Verdacht reicht völlig aus.

Zum anderen alle, die solche Menschen begleiten: Coaches, Therapeutinnen, Lehrkräfte, Führungskräfte und vor allem Eltern. Wer ein Kind hat, das schnell denkt, viel fühlt und in der Schule trotzdem aneckt, findet hier Erklärungen, die im Elternabend selten vorkommen.

Drei Fragen zur Selbstprüfung

Hast du mehr angefangene Projekte als abgeschlossene und erklärst dir das mit mangelnder Disziplin?

Gibt es Räume, in denen du dich fast vollständig zeigen kannst? Und andere, in denen du unbewusst eine Rolle übernimmst?

Wann hast du zuletzt erlebt, dass jemand dich verstanden hat, ohne dass du vorher etwas erklären musstest?

So bist du dabei

Die Anmeldung läuft in drei Schritten. Du trägst deine E-Mail-Adresse auf der Kongressseite ein. Danach bekommst du eine Bestätigung samt Begrüßungsgeschenk. Ab dem 5. September erhältst du täglich deinen Zugang zum jeweiligen Interview und zum Live-Workshop.

Kosten entstehen dir dabei keine. Der Kongress ist vollständig kostenfrei, sowohl die Interviews als auch die Workshops. Optional gibt es das Kongresspaket, mit dem du alle Inhalte behältst und in deinem eigenen Tempo anschauen kannst.

Ein praktischer Hinweis noch: Trage dir die neun Tage bewusst ein, aber plane keine Vollständigkeit ein. Zwei Beiträge, die dich wirklich erreichen, verändern mehr als 30, die du im Schnelldurchlauf konsumierst.

Häufige Fragen zum Vielbegabungskongress 4.0

Brauche ich eine Diagnose, um teilzunehmen?

Nein. Der Kongress steht allen offen, unabhängig von einer Diagnose. Viele Teilnehmende kommen mit einem Verdacht, manche mit reiner Neugier. Gerade Frauen erhalten ihre Diagnose oft erst spät oder gar nicht, weil sie gelernt haben, ihre Merkmale zu überspielen. Ein fehlendes Papier sagt nichts darüber aus, ob das Thema dich betrifft.

Muss ich jeden Tag live dabei sein?

Die Interviews öffnen sich Tag für Tag, du entscheidest selbst, wann du sie in dieser Zeit anschaust. Die Live-Workshops finden zu festen Terminen statt, weil dort mitgemacht wird. Wer die Inhalte später in Ruhe nachholen möchte, kann sich zusätzlich das kostenpflichtige Kongresspaket sichern.

Ist der Kongress auch für Eltern und Fachkräfte geeignet?

Ausdrücklich ja. Mehrere Beiträge richten sich direkt an Menschen, die neurodivergente Kinder oder Erwachsene begleiten. Alison Bailey spricht über Neuroinklusion in Schulen, Kristin Kluck über neuroinklusive Arbeitswelten, Chris Fader über Entfaltung statt Anpassung im Lernen. Wer als Coach, Lehrkraft oder Führungskraft arbeitet, bekommt hier Sprache für Situationen, die im Alltag oft falsch gelesen werden.

Was sich verändert, wenn du dich richtig verstanden fühlst

Es gibt einen Moment, den viele Teilnehmende aus den bisherigen Kongressen beschreiben. Einer der Speaker sagt einen Satz, der genau deine eigene Erfahrung trifft und plötzlich löst sich etwas, das jahrelang festsaß.

Dieser Moment ist keine Sentimentalität. Er hat eine Funktion. Solange du glaubst, dein Erleben sei ein persönliches Versagen, arbeitest du gegen dich. Sobald du erkennst, dass dein Nervensystem einfach anders eingestellt ist, kannst du anfangen, es passend zu behandeln.

Aus dieser Erkenntnis wächst etwas Praktisches. Du hörst auf, dich für Eigenschaften zu entschuldigen, die keine Fehler sind. Stattdessen richtest du deinen Alltag so ein, dass er zu dir passt. Genau daraus entsteht die Leichtigkeit, die vorher gefehlt hat.

Dein Take-away

Du warst nie zu viel. Du hast nur lange in Räumen gelebt, die für weniger gebaut waren. Neun Tage Vielbegabungskongress geben dir Sprache für das, was du längst spürst. Dazu Menschen, denen du nichts erklären musst. Die Teilnahme kostet dich nichts außer deiner Aufmerksamkeit. Was du mitnimmst, gehört danach dir.

Der Vielbegabungskongress 4.0 findet vom 5. bis 13. September 2026 statt, online und kostenfrei. Über 30 Stimmen und Live-Workshops, neun Tage für Menschen, die anders denken. Sichere dir jetzt deinen kostenfreien Platz und werde Teil einer Bewegung für gelebte Vielfalt: https://vielbegabungskongress.de/

Hier ist der vorläufige Zeitplan: https://vielbegabungskongress.de/termine/

Ich hoffe, ich habe das Geschenk deiner Zeit verdient.

Sonnige Grüße von
Anne

Quellen

Vielbegabungskongress 4.0, HOCHiX Akademie by Anne Heintze, 5. bis 13. September 2026, www.vielbegabungskongress.de

Heintze, Anne, Niemand ist nur einfarbig: Warum Neurodivergenz fast immer mehrfach kommt, HOCHiX Akademie, www.hochix.com

Heintze, Anne, Je klüger, desto unsichtbarer: Warum Hochbegabung Autismus jahrzehntelang verdecken kann, HOCHiX Akademie, www.hochix.com

Singer, Judy, 1999, Why Can’t You Be Normal for Once in Your Life, in: Corker & French (Hg.), Disability Discourse, Open University Press

Sher, Barbara, 2006, Refuse to Choose, Rodale Books

Wapnick, Emilie, 2015, Why Some of Us Don’t Have One True Calling, TED Talk

Webb, James T. u. a., 2005, Misdiagnosis and Dual Diagnoses of Gifted Children and Adults, Great Potential Press

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