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Wenn Alexithymie auf Hochsensibilität trifft: Zwei Welten, die sich begegnen

Wenn Alexithymie auf Hochsensibilität trifft: Zwei Welten, die sich begegnen
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Warum Gefühlsblindheit kein Mangel an Liebe ist und wie Empathen gut damit leben lernen

Stell dir vor, du fühlst alles: Die Stimmung im Raum, die unausgesprochenen Spannungen, die feinen Risse in der Stimme deines Gegenübers. Und dann sitzt dir ein Mensch gegenüber, der nichts davon registriert. Nicht aus Bosheit, sondern weil sein inneres Übersetzungsorgan für Gefühle einfach anders arbeitet. Etwa zehn Prozent aller Menschen leben mit Alexithymie. Ungefähr ebenso viele sind hochsensibel oder hochsensitiv. In dieser Spannung entstehen Missverständnisse, Verletzungen und Trennungen. Es geht aber auch anders.

Du kennst diese Momente vielleicht: Du sprichst von etwas, das dich tief bewegt, und dein Gegenüber sieht dich an wie eine Statue. Keine Mimik. Keine Geste und keine Reaktion. Du fragst dich, was du falsch gemacht hast. Du wiederholst dich und du wirst lauter, drängender, verzweifelter. Doch nichts kommt zurück.

Was du in solchen Augenblicken erlebst, ist möglicherweise keine Ignoranz und keine versteckte Aggression. Es kann Alexithymie sein. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß „keine Worte für Gefühle“. Menschen mit dieser Veranlagung haben Gefühle, aber sie können sie nicht klar wahrnehmen, einordnen oder benennen. Sie spüren etwas im Körper, doch der Übersetzungsweg vom Körper ins Bewusstsein bleibt verschlossen.

Wenn du selbst hochsensibel oder hochsensitiv bist, prallen in dir und deinem Gegenüber zwei beinahe unvereinbare Welten aufeinander. Du nimmst die feinsten Schwingungen wahr. Er oder sie nimmt die eigenen kaum wahr. Du brauchst Resonanz wie Luft zum Atmen. Dein Gegenüber wundert sich darüber, was du da eigentlich willst.

Dieser Artikel zeigt dir, was Alexithymie wirklich ist, wie sie entsteht und wie du als hochsensibler Mensch mit gefühlsblinden Menschen umgehen kannst, ohne dich selbst zu verlieren.

Was ist Alexithymie wirklich? Ein Merkmal, keine Krankheit

Ältere Texte sprechen oft von einer „Persönlichkeitsstörung“. Das ist heute überholt. Die Fachwelt versteht Alexithymie als Persönlichkeitsmerkmal, als Ausprägung der emotionalen Wahrnehmung, die auf einem Spektrum liegt. Es gibt keine eigene ICD-Diagnose dafür. Wer von Alexithymie spricht, meint also eine besondere Art, mit Gefühlen umzugehen, und kein Krankheitsbild im engeren Sinn.

Gemessen wird das Merkmal meist mit Fragebögen wie der Toronto-Alexithymie-Skala (TAS-20). Sie erfasst drei Dimensionen: Schwierigkeiten, Gefühle zu identifizieren, Schwierigkeiten, sie zu beschreiben, und ein nach außen gerichtetes, sachliches Denken. Wer hohe Werte erreicht, lebt nicht ohne Gefühle. Er spürt sie körperlich, doch sie bleiben sprachlos und unbenannt.

Wichtig zu verstehen: Ein Mensch mit alexithymen Zügen ignoriert dich nicht. Er ist auch nicht „kalt“. Sein Gehirn liest die innere und äußere Gefühlslandschaft schlicht anders. So wie ein farbenblinder Mensch nicht „böswillig“ Rot mit Grün verwechselt, sondern es einfach nicht trennen kann.

Wenn der Empath dem Alexithymen begegnet

Hochsensible und hochsensitive Menschen leben in einer Welt voller Zwischentöne. Du hörst nicht nur, was gesagt wird, du hörst auch, was verschwiegen wird, du spürst die Anspannung der Kollegin schon beim Hereinkommen in den Raum und du nimmst die Trauer eines Freundes wahr, lange bevor er selbst Worte dafür findet.

Empathie ist für dich eine Intelligenzform, keine Schwäche. In der HOCHiX-Akademie sprechen wir bewusst von Empathie als eigener kognitiver und sozialer Begabung. Du verarbeitest Informationen tiefer, vernetzter und feinkörniger als die meisten Menschen um dich herum.

Wenn du dich dann in einer Beziehung wiederfindest, in der das Gegenüber dich nicht spiegelt, weder Schmerz noch Freude erwidert, fühlt sich das an wie ins Leere rufen. Du beginnst, dich selbst infrage zu stellen. Du fragst dich, ob du zu viel willst. Ob du übertreibst. Ob du dramatisch bist. Genau hier beginnt die schleichende Selbstabwertung, vor der die HOCHiX-Akademie immer wieder warnt.

Du bist nicht zu viel. Dein Gegenüber kommt nur an etwas nicht heran.

Das Bauchhirn als zweite Stimme der Gefühle

Lange Zeit galten Gefühle in der Wissenschaft als „nicht messbar“ und damit als nicht erforschenswert. Die Zunahme psychosomatischer Beschwerden wie Reizdarm, Migräne, Herzrasen und Burnout hat dieses Bild gründlich verändert. Heute wissen wir: Gefühle entstehen nicht nur im Kopf. Sie haben einen Körper.

In deinem Bauch verbirgt sich eine eigene Schaltzentrale, das enterische Nervensystem, oft auch Bauchhirn genannt. Es ist ähnlich aufgebaut wie das Gehirn im Kopf, produziert eigene Botenstoffe und steht über den Vagusnerv in ständigem Austausch mit der Großhirnrinde. Schmetterlinge im Bauch, das mulmige Gefühl bei einer Entscheidung, das berühmte „Bauchgefühl“: All das hat eine physiologische Grundlage.

Bei hochsensiblen Menschen ist dieses System besonders fein justiert. Du nimmst Körpersignale früh und intensiv wahr. Bei alexithymen Menschen läuft die Verbindung zwischen Körpersignal und bewusster Deutung gestört. Der Bauch meldet, das Herz schlägt schneller, doch im Kopf kommt keine Bedeutung an.

Angeborene oder erworbene Gefühlsblindheit?

Die Forschung diskutiert seit Jahren, ob Alexithymie eher anlagebedingt oder erworben ist. Wahrscheinlich ist es beides. Studien zeigen genetische Anteile, ebenso aber prägende Einflüsse aus Kindheit, Bildung und Kultur. Beides kann sich überlagern und verstärken.

Säuglinge lernen Gefühle nicht aus Büchern. Sie lernen sie über Spiegelung. Wenn ein Baby lacht, lächelt eine zugewandte Mutter zurück. Wenn es weint, verändert sich ihre Mimik. Über tausende solcher Mikromomente entsteht im Gehirn des Kindes eine Landkarte der Gefühle. Was es im Spiegel des Gesichts der Bezugsperson sieht, lernt es als eigenes inneres Erleben zu erkennen.

Wenn dieser Spiegel fehlt, wird es schwierig. Kinder, die viel mit Bildschirmen, schreienden Plastikspielzeugen und immer gleichen elektronischen Stimmen konfrontiert sind, bekommen weniger emotionale Spiegelung. Auch Kinder, deren Eltern selbst emotional verschlossen oder überfordert sind, lernen schlechter, ihre inneren Zustände zu sortieren. Das bedeutet nicht, dass jedes Kind aus einer solchen Umgebung alexithym wird. Es heißt aber: Die Umgebung formt unsere Fähigkeit, Gefühle zu lesen, viel stärker, als wir lange angenommen haben.

Wenn Trauma die Gefühle einfriert

Es gibt eine zweite große Quelle für alexithyme Züge: unverarbeitetes Trauma. Das Gehirn schützt uns, indem es Empfindungen abschaltet, die wir in dem Moment nicht aushalten können. Was als Notbremse gedacht war, kann sich verfestigen. Aus dem zeitweiligen Rückzug wird ein dauerhafter Filter.

Besonders bitter: Gerade sehr feinfühlige, ursprünglich hochsensitive Menschen können nach einem überfordernden Erlebnis alexithym wirken. Ihr System hat die Reize so radikal abgeschnitten, dass das Innere fast taub erscheint. Das ist keine Charakterschwäche, sondern eine Schutzleistung des Gehirns. Sie lässt sich lösen, doch sie braucht Zeit, Sicherheit und kompetente Begleitung.

Im HOCHiX-Blog findest du dazu vertiefende Artikel zu Trauma, zu Hypervigilanz und zur Abgrenzung zwischen angeborener Hochsensibilität und traumabedingter Übererregung. Beides sieht von außen ähnlich aus, hat aber sehr unterschiedliche Ursachen und Wege heraus.

Der schleichende Teufelskreis psychosomatischer Symptome

Wer seine Gefühle nicht spürt, spürt sie trotzdem. Der Körper übernimmt, was die Psyche nicht zu deuten weiß. Angst zeigt sich dann nicht als „Ich habe Angst“, sondern als Herzrasen. Wut wird zu Magenkrämpfen. Trauer wird zu chronischer Erschöpfung.

Alexithyme Menschen suchen daher häufig ärztliche Hilfe für Symptome, hinter denen organisch nichts Greifbares steckt. Ein Arzt findet nichts, also wechselt der Mensch den Arzt. Neue Untersuchungen, neue Befunde, neue Ratlosigkeit. Aus Sorge wird Daueranspannung. Aus Daueranspannung werden Schlafprobleme. Aus Schlafproblemen wird Erschöpfung. Irgendwann steht die Diagnose Burnout oder Depression im Raum.

Der entscheidende Hebel liegt nicht im immer weiteren Diagnostizieren, sondern im Wiederentdecken der eigenen Gefühle.

Alexithymie, Asperger oder Narzissmus? Eine wichtige Abgrenzung

Eine Frage, die im Kommentarbereich des Artikels mehrfach auftaucht und die wir hier sauber beantworten wollen: Wo liegt der Unterschied zwischen alexithymen Menschen, Menschen mit Asperger-Syndrom und Menschen mit narzisstischen Zügen?

Alexithymie und Asperger

Beide Gruppen wirken nach außen manchmal ähnlich: wenig sichtbare Emotion, rationaler Ton, Schwierigkeiten, sich in andere hineinzudenken. Dennoch sind es zwei verschiedene Phänomene. Asperger betrifft die ganze Art der Informationsverarbeitung, also Sprache, Sinneswahrnehmung, soziale Codes und Spezialinteressen. Alexithymie betrifft nur den emotionalen Anteil. Etwa die Hälfte aller Menschen im Autismus-Spektrum hat zusätzlich alexithyme Züge, doch Alexithymie kommt auch ganz unabhängig vom Autismus vor.

Alexithymie und Narzissmus

Auch das ist ein wichtiger Unterschied: Ein alexithymer Mensch verletzt dich, weil er deine Gefühle nicht erkennt. Ein narzisstisch geprägter Mensch erkennt sie sehr wohl, nutzt sie aber zur Aufwertung des eigenen Selbst. Bei Alexithymie fehlt der Zugang, bei Narzissmus fehlt der Wille zur Resonanz. Wenn dich also ein Partner kalt zurücklässt, lohnt es sich, genau hinzusehen: Bemüht sich derjenige ernsthaft, dich zu verstehen, scheitert aber an der Sprache der Gefühle? Oder dreht sich am Ende alles um seine eigene Bedeutung?

Reflexionsfragen für dich

●      Gibt es Menschen in deinem Leben, deren Reaktion auf Gefühle dir flach oder leer erscheint?

●      Hast du dich dabei oft selbst infrage gestellt, ob du „zu viel“ erwartest?

●      Erlebst du in deinem Körper Spannungen, Schmerzen oder Erschöpfung, ohne ein klares Gefühl dahinter benennen zu können?

●      Welche Erfahrungen in deiner Kindheit könnten deinen Zugang zu Gefühlen geprägt haben, im Guten wie im Schweren?

●      Wie viel Resonanz brauchst du wirklich, um dich verbunden zu fühlen?

Was du als Empath tun kannst

Wenn du in einer Beziehung, im Beruf oder in der Familie mit einem alexithymen Menschen zu tun hast, sind es vor allem drei innere Bewegungen, die dich entlasten.

Erstens: Nimm es nicht persönlich. Die fehlende Reaktion deines Gegenübers ist kein Urteil über dich, sondern Folge einer anderen Verarbeitung. Ein gehörloser Mensch ignoriert dich nicht. Ein blinder Mensch tritt dir nicht absichtlich auf den Fuß. Ein alexithymer Mensch verletzt dich nicht aus Bosheit.

Zweitens: Werde konkret. Alexithyme Menschen können gut mit klaren Sätzen umgehen. Statt zu fragen „Wie geht es dir gerade?“, kannst du sagen: „Ich brauche, dass du mich umarmst.“ Statt zu erwarten, dass er deine Trauer spürt, kannst du sagen: „Mir ist gerade zum Weinen zumute. Bitte bleib bei mir.“ Du nimmst ihm damit eine Aufgabe ab, die er alleine schwer leisten kann.

Drittens: Sorge für deine eigenen Resonanzräume. Erwarte nicht, dass ein einziger Mensch deine ganze emotionale Welt spiegelt. Hochsensible Menschen brauchen Gemeinschaft, in der ihr Reichtum an Wahrnehmung nicht erklärt werden muss. Die FREE HOCHiX Community ist genau dafür gedacht.

Wege aus der Gefühlsblindheit

Die gute Nachricht für alexithyme Menschen lautet: Das Gehirn lernt lebenslang. Anders als bei Taubheit oder Blindheit lässt sich der Zugang zu Gefühlen oft wiederherstellen, manchmal sogar zum ersten Mal überhaupt aufbauen.

Wirksame Wege beginnen meist beim Körper. Statt zu fragen „Was fühle ich?“, lohnt die Frage „Was spüre ich gerade körperlich? Wo? Wie?“. Aus diesen Körpersignalen entstehen mit der Zeit wieder Worte. Achtsamkeitsbasierte Verfahren, körperorientierte Therapie, Atem- und Imaginationsarbeit, aber auch das gemeinsame Benennen kleiner Alltagsstimmungen mit einem geduldigen Gegenüber können enorm helfen.

Wichtig ist, dass die Begleitung neurodivergenz-freundlich ist. Wer alexithyme Züge hat und gleichzeitig hochsensibel, hochbegabt oder im Autismus-Spektrum ist, braucht Coaches und Therapeuten, die diese Verschachtelung kennen und nicht pauschal mit Standardprogrammen arbeiten. Genau diesen Schwerpunkt setzt die Coaching-Ausbildung in der HOCHiX-Akademie.

In der HOCHiX-Akademie: Wenn deine Wahrnehmung zur Brücke wird

In der HOCHiX-Akademie geht es nicht darum, dich zu optimieren oder dir deine Sensibilität abzutrainieren. Es geht darum, dass du dich verstehst. Hochsensibilität, Hochbegabung, Vielbegabung, ADHS, Autismus, all das sind keine Mängel, sondern Ausprägungen menschlicher Vielfalt. Und manchmal begegnest du jemandem, dessen Wahrnehmung das Gegenstück deiner eigenen ist.

Wenn du als hochsensibler oder hochsensitiver Mensch lernen willst, mit alexithymen Menschen in deinem Umfeld umzugehen, ohne dich selbst zu verlieren, findest du in der HOCHiX-Akademie passende Wegweiser: den kostenlosen Hochsensibilitätstest, die kostenlosen Coaching-Workshops zu Neuro Coaching, den Coach-Finder für spezialisierte Begleitung und über 600 Blogartikel mit Hintergründen, Geschichten und Selbstcoaching-Impulsen.

Zum Schluss: Verstehen statt verurteilen

Hochsensibilität und Alexithymie wirken auf den ersten Blick wie zwei Extreme. Auf den zweiten Blick sind sie zwei Antworten auf dieselbe Frage: Wie viel Gefühl kann ein Mensch aushalten, wie viel verarbeiten, wie viel zeigen? Wer das versteht, sieht weniger Schuld und mehr Geschichte. Weniger Bewertung und mehr Mitgefühl.

Wenn dich der Mensch an deiner Seite nicht so spiegelt, wie du es brauchst, darfst du beides ernst nehmen: deine eigene Sehnsucht nach Resonanz und sein begrenztes Vermögen, sie zu geben. Manchmal genügt es, das auszusprechen. Manchmal heißt es, sich neu zu sortieren. Immer aber heißt es: Dich selbst nicht zu klein zu machen, nur damit du in den Resonanzraum eines anderen passt.

Du bist nicht zu viel, wenn dein Gegenüber wenig fühlbar macht. Deine Empathie ist eine Begabung, kein Defizit. Lerne, sie zu schützen, klar zu kommunizieren und dich in Räumen aufzuhalten, in denen deine Wahrnehmung willkommen ist. Und wenn du selbst alexithyme Züge an dir entdeckst: Auch dein Weg zu mehr Gefühlsleben steht dir offen. Das Gehirn lernt, solange du lebst.

Ich hoffe, ich habe das Geschenk deiner Zeit verdient.

Herzlichst
Anne

Hier ist ein kurzer Clip aus einem Workshop über Alexithymie:

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Kommentare

4 Kommentare

  1. Hallo Anne,
    danke für den Artikel zu diesem Thema. Ich finde gerade den Zusammenhang zwischen Hochsensibilität, Trauma und Alexithymie interessant. Eine kleine Anmerkung nur: Soweit ich es bisher verstanden habe, ist Alexithymie keine Persönlichkeitsstörung, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal. Es gibt noch nicht mal eine Diagnose nach ICD dafür.
    Herzliche Grüße
    Anna

  2. Gibt es dazu valide wissenschaftliche Studien – die kann ich hier nicht finden, nur Behauptungen, die ich zumindest, wenn ich sie selbst verwende oder zitiere, mit Studien belegen könnte.

  3. Liebe Anne
    Herzlichen Dank für diesen Beitrag! Wo siehst du denn Unterschiede zu Menschen mit einem Asperger-Syndrom im sozialen Zusammenhang? Vielen Dank und liebe Grüsse, Marion

  4. Liebe Anne

    Herzlichen Dank für den sehr informativen Beitrag.
    Vor kurzem habe ich mich von meinem Partner nach 5 Jahren getrennt. Genau deshalb und auch wegen anderen Gründen, ich hatte immer das Gefühl er nimmt mich nicht war oder er „sieht mich nicht“ was mich
    sehr frustrierte. Das Roboterhafte traf auch zu sowie das Lachen oder die einstudierte Mimik. Es tut mir immer noch sehr leid für uns beide aber da ich sehr emphatisch bin, war es am Schluss fast unerträglich mit jemandem so zusammensein. Er fand aber dass er keine emotionalen Probleme mehr hat zum aufarbeiten und somit auch keine Therapie braucht. Manchmal war ich mir auch nicht sicher ob er eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hatte. Aber ich kann das ja nicht diagnostizieren.
    Was ist der Unterschied zwischen Alexithymie und einem Narzist? Herzlichen Dank und liebe Grüsse, Natalie

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