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Essentials: Neurodivergenz
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Autoren
Anne Heintze
Harald Heintze
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Der einzige Ort, an dem Neurodivergenz nicht erklärt werden muss – hier wird sie gefeiert, verstanden und zur Quelle deiner größten Stärke gemacht. Für alle Menschen, die anders besonders sind.
Spirituelles Erwachen: Symptome und Anzeichen, dass es dir geschieht
Warum Hochbewusstsein kein Ziel ist, sondern ein Prozess voller Schwellen:
Im Internet kursiert eine Liste nach der anderen. Symptome für spirituelles Erwachen, Zeichen für Hochbewusstsein, Hinweise auf Erleuchtung. Vieles davon beschreibt nur den normalen Reifungsprozess vom unreifen Jugendlichen zum bewussten Erwachsenen. Wer wirklich an der Schwelle steht, erkennt anderes wieder. Dieser Beitrag begleitet dich durch die Phasen, die wir gehen können, wenn wir uns dem spirituellen Erwachen nähern.
Spirtuelles Erwachen ist kein Etikett
Spirituelles Erwachen ist kein Begriff, den man sich zulegt wie eine neue Marke Tee. Es ist eine Bewegung, die in dir geschieht, oft ohne deine bewusste Zustimmung. Du wachst eines Morgens auf und merkst, dass dich vieles weniger berührt als gestern. Du fragst dich, ob du noch dieselbe Person bist wie vor zwei Jahren.
In meiner Arbeit mit Menschen begegne ich diesem Thema seit Jahrzehnten. Den vollständig erwachten Zustand nenne ich Hochbewusstsein, weil das Wort Erleuchtung so vorbelastet ist, dass es bei vielen mehr Bilder erzeugt als Klarheit. Hochbewusstsein bedeutet, dass du wahrnimmst, ohne dich dabei festzuhalten. Du bist in der Welt, aber nicht mehr verwickelt mit jedem ihrer Fäden.
Wie lange so eine Entwicklung dauert? Sie kann sehr schnell gehen oder sich über Jahrzehnte ziehen. Manche Menschen werden von einem einzigen Erlebnis erfasst, das alles verändert. Andere tragen Jahr für Jahr eine kleine Schicht nach der anderen ab, bis am Ende ein klarer Mensch übrig bleibt.
Bedenke: Nicht alles, was im Internet zu spirituellem Erwachen kursiert, entspringt eigener Erfahrung. Manches ist gut gemeint, manches verkauft. Mit den folgenden Zeilen möchte ich ein paar Missverständnisse glätten, die mir in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder begegnet sind.
Jeder ist erwacht, nur der Grad der Realisierung unterscheidet sich
Nach der Erleuchtung bist du vollständig erwacht und lebst im sogenannten Hochbewusstsein. Davor gibt es viele Abstufungen eines wachsenden, wachen Bewusstseins. Erwachen ist der Prozess, bei dem wir immer bewusster werden. Erleuchtung ist ein einzigartiges Ereignis, bei dem wir mit voller Wucht in das Hochbewusstsein geschleudert werden.
Bleiben wir dort, sind wir erwacht. Die meisten gleiten jedoch nach und nach wieder in das normale Bewusstsein zurück. Es bleibt jedem selbst überlassen, bei wie viel Prozent er sich schon als erwacht erlebt oder nicht.
Es gibt also die Zeit vor der Erleuchtung und die Zeit danach. Beide Phasen haben ihre eigenen Symptome sowie eigene Gesetzmäßigkeiten. Im Folgenden geht es um die Zeit davor, denn in dieser Phase leben die meisten Menschen.
Spontan oder bewusst gesucht: zwei Wege zur Erleuchtung
Es macht einen großen Unterschied, ob das Erwachen spontan und unvorbereitet geschieht oder ob du jahrelang danach gestrebt hast. Für die spontane Erleuchtung kann es keine Symptome geben, sie geschieht ohne Ankündigung. Wer sie erfährt, steht oft erst einmal sprachlos vor dem eigenen Leben. Das ist ein eigenes Thema, vor allem der Umgang danach.
Wer den Weg bewusst sucht, durch Meditation, durch Selbsterforschung, durch echte Begegnungen mit Menschen, die diesen Weg kennen, wird typische Anzeichen wahrnehmen, lange bevor die Schwelle erreicht ist. Diese Anzeichen erscheinen meist in einer bestimmten Reihenfolge. Nicht jedem Menschen zeigen sie sich in derselben Stärke, doch das Muster wiederholt sich.
Verlust alter Werte und neue Leichtigkeit
Irgendwie werden Dinge weniger wichtig. Du erlebst dich als lockerer und bist entspannter. Du musst dafür nichts direkt tun, denn das ist das Ergebnis deiner bisherigen Bemühungen. Meditation, Selbsterfahrung oder Therapie haben Spuren hinterlassen, du hast gelernt und lässt nun Altes los. Deine Konditionierungen beginnen sich zu lockern.
Dieses Gefühl ist erst einmal angenehm. Was dich früher tagelang beschäftigt hat, hat plötzlich keine Macht mehr. Streit gleitet an dir ab. Erwartungen anderer Menschen verlieren ihre Schärfe. Du atmest ruhiger und bemerkst, dass es Tage gibt, an denen du innerlich mehr Raum hast als sonst.
Ahnungsvolle Vorfreude auf etwas Neues
Weil das Alte seine Macht verliert, öffnet sich ein neuer Raum. Dieser Raum ist noch nicht zugänglich, du merkst nur, dass vor dir etwas liegt, das größer ist als alles bisher Gekannte. Es kann sein, dass du dich grundlos freust und Lust hast, Dinge anders zu machen oder Neues auszuprobieren.
Das ist nicht die Euphorie des Verliebtseins und auch nicht die Erleichterung nach einer durchgestandenen Krise. Es ist eher eine leise Ahnung, dass dein bisheriges Leben nicht der Endpunkt ist, sondern Material für etwas, das noch nicht zu sehen ist. Manche Menschen wechseln in dieser Phase den Job, fangen ein Studium an oder beginnen, Kontakt zu Menschen zu suchen, die anders ticken als ihr bisheriges Umfeld.
Zweifel als Begleiter
Es ist ja ganz nett, wenn alles leichter wird. Doch du beginnst zu zweifeln, wo das Ganze hinführt. Die Anfangseuphorie schwindet, Altes entgleitet dir aus den Händen. Du siehst Dinge mit anderen Augen und passt daher nicht mehr ganz in das Bild, das einige Menschen von dir haben.
In dieser Phase spüren viele zum ersten Mal, dass Erwachen einen Preis hat. Wenn du weiter loslässt, könntest du bestimmte Menschen verlieren, vielleicht deinen Job, vielleicht die Kontrolle. Genau hier zeigt sich, wie viel Urvertrauen wirklich da ist. Wer sich jetzt zurückzieht, hat nichts falsch gemacht. Wer weitergeht, betritt unbekannteres Land.
Angst, weil die Schwelle nah ist
Bist du bereit gewesen, bis hierher zu gehen, begegnet dir jetzt echte Angst. Die Schwelle der Erleuchtung ist nahe. Du spürst den Sog deiner stärksten Sehnsucht und weißt irgendwie, dass alles anders sein wird, wenn du jetzt nicht umkehrst. Du wägst ab, was du bereit bist zu verlieren: deinen Beruf, dein soziales Umfeld, deine Freunde, ein bestimmtes Selbstbild.
Auf der einen Seite ahnst du wahren Frieden, ein Nachhausekommen in deine eigene Natur, ein Einswerden mit dem Göttlichen, dem Absoluten. Auf der anderen Seite hast du Angst um den Verlust deiner geliebten Katze, deines Partners, deiner Zugehörigkeit. Beide Seiten sind real. In dieser Phase haben sie ihren Platz.
Panik, weil 99 Prozent nicht genügen
Du spürst, erst wenn du bereit bist, alles aufzugeben, kannst du spirituelles Erwachen erfahren. Kurz vor der Schwelle macht sich Panik breit, denn jetzt kommt es wirklich darauf an. Neunundneunzig Prozent genügen nicht, das ist dir nun klar.
Dir wird bewusst, dass die letzte Entscheidung ansteht. Bin ich bereit, meinen Körper und meinen Verstand loszulassen, alles zu verlieren? Auch dieses Ich, das mich bis hierher gebracht hat? Bin ich bereit, dem Menschen adieu zu sagen, der ich bisher war? Im vollen Bewusstsein der Möglichkeit, dass nichts mehr von der bisherigen Welt verfügbar ist, so wie ich sie kannte? Ja, du bist bereit. Du bist Gast auf deinem eigenen Begräbnis und lässt vollkommen los.
Erleuchtung im Nichts
Und dann geschieht: nichts. Panik und Angst sind verschwunden, Zweifel und Vorfreude sind weg. Es ist nur still. Auf eine Art und Weise, wie du es nie zuvor erlebt hast. Du müsstest dich wundern oder freuen. Du müsstest überrascht sein oder erleichtert. Doch DU bist nicht mehr da.
Dieses Nichts ist nicht leer im Sinne von kalt oder taub. Es ist die natürliche Ruhe dessen, was übrig bleibt, wenn die Anstrengung des Identifizierens aufhört. Viele Menschen sehnen sich ihr ganzes Leben nach diesem Zustand, ohne ihn benennen zu können. Sie suchen ihn in Beziehungen, in Karrieren, in besonderen Erlebnissen. Er kommt dort manchmal in winzigen Momenten zu Besuch. Vollständig zeigt er sich erst, wenn das Ich seine Hand davon lässt.
Reines Bewusstsein, Hochbewusstsein und das freie ICH
Dennoch hebst du den Arm. Dennoch bewegt sich der Körper, werden Gedanken gedacht, Gefühle gefühlt und Worte gesprochen. Langsam dämmert, dass das Einzige, was verloren gegangen ist, die Identifikation ist. Die Identifikation mit dem Ich.
Denken findet weiter statt. Doch das, was du jetzt bist, erlebt es nicht mehr als SEIN Denken, SEINE Gefühle, SEINE Worte, SEINEN Körper. Alles ist wie früher und nichts ist mehr, wie es einmal war. Losgelöst von jeglicher Anhaftung fließt dieses freie DU mit dem Strom des Geschehens. Kontrolle kehrt zurück, doch nicht mehr zu dir. Angst weicht, aber nicht mehr von dir.
Klare Sicht und ein Weg, der beim Gehen entsteht
Als freies ICH hast du klare Sicht auf alles und gehst den Weg, der beim Gehen erst entsteht. Kein Plan mehr, dem du folgen müsstest, keine Erwartung, die zu erfüllen wäre, keine Sehnsucht mehr, die zieht, kein Druck mehr, der beschwert.
Leicht wie eine Feder und stabil wie ein Berg, voller Dankbarkeit bist du im vollen Umfang das, was du immer schon warst. Bewusstsein, verkörpert als Mensch. Solange du mit diesem Körper lebst, trägst du den Mantel des Ichs, die Maske der Person und bist Teil von Liila, dem göttlichen Spiel.
Hochbewusstsein, Neurodivergenz und spirituelle Intelligenz
Viele neurodivergente Menschen kennen Zustände, in denen sie für Augenblicke ganz in der Wahrnehmung sind, ohne sich noch als getrennte Person zu fühlen. Hochsensible, hochbegabte und vielbegabte Menschen erleben solche Momente besonders intensiv. Bewusstseinswandel und Hochsensibilität gehören in einem Leben, das ehrlich gelebt wird, oft zusammen.
Je mehr deine spirituelle Intelligenz wachsen darf, desto leichter kannst du die verändernden Erfahrungen des Erwachens in dein Leben einbetten. Daran wächst du und du lässt andere Menschen mitwachsen. In der HOCHiX-Akademie begleiten wir Menschen, deren Wahrnehmung weit über das Maß des Üblichen hinausreicht. Wer hochsensibel, hochbegabt oder vielbegabt ist, trägt oft jene Anlagen in sich, die für diesen Weg besonders hilfreich sind.
Fragen, die dich näher bringenLass diese Fragen wirken, ohne sofort eine Antwort zu suchen. Manchmal antwortet das Leben zeitversetzt. ● Welche Werte und Bewertungen sind in den letzten Jahren leiser geworden? ● Wo spürst du grundlose Vorfreude oder Neugier auf etwas, das du noch nicht benennen kannst? ● Welche Zweifel tauchen auf, wenn du diesen Veränderungen Raum gibst? ● Wovor hast du am meisten Angst, falls du wirklich loslassen würdest? ● Welche Menschen in deinem Leben verstehen dein Anderssein, ohne dass du dich erklären musst? |
Es gibt nichts zu erreichen und doch viel zu erfahren
Wer auf dem Weg zum spirituellen Erwachen ist, kommt irgendwann an einen Punkt, an dem alles Streben nach Erleuchtung selbst zum Hindernis wird. Solange du dich anstrengst, hochbewusst zu sein, bleibt das Ich Regisseur. Erst wenn die Anstrengung verstummt, hat das, was du wirklich bist, Platz.
Das heißt nicht, dass Praxis sinnlos wäre. Meditation, Stille, ehrliche Selbstbegegnung sind wertvolle Werkzeuge. Sie räumen die Bühne auf. Doch das Stück, das dort gespielt wird, schreibt sich selbst, sobald du aufhörst, an deiner Rolle festzuhalten.
Du gehst deinen Weg richtig
Wenn du dich in einigen dieser Phasen wiedererkennst, gehst du deinen Weg richtig. Es gibt kein zu früh und kein zu spät. Es gibt nur dich und das, was sich in dir entfalten will. Vertrau deinem inneren Wissen, dass mehr in dir steckt als das Bild, das du bisher von dir hattest.
Niemand muss dich aufklären, was Hochbewusstsein bedeutet. Du erkennst es daran, dass dein Leben einfacher wird, ohne ärmer zu werden. Die Anzeichen kommen, wenn ihre Zeit gekommen ist. Du darfst gelassen bleiben.
Spirituelles Erwachen ist keine Auszeichnung, sondern eine Bewegung in dir. Du musst dafür nichts werden, was du nicht bist. Du darfst nur immer mehr von dem hervorlassen, was du wirklich bist. Geh in deinem Tempo. Lass dich von deinen Zweifeln nicht entmutigen, denn sie zeigen, dass etwas in dir bereit ist, weiterzugehen.
Lies hier mehr über das Leben im Hochbewusstsein.
Namasté
Harald
Quellen und weiterführende Literatur
Heintze, A. und Heintze, H.: Bücherliste
Heintze, H.: Ansgar, der auszog um das Leben zu verstehen (2026) (Amazon)
Tolle, E. (2000). Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. Kamphausen.
Maharaj, N. (1990). Ich bin. Gespräche mit Sri Nisargadatta Maharaj. Lüchow.
Krishnamurti, J. (1991). Vom Werden zum Sein. Krishnamurti-Verlag.
HOCHiX Akademie (2026). Was ist Hochbewusstsein? www.hochix.com









21 Kommentare
Hallo Harald,
ich finde es toll wenn Du sagst das jeder Mensch erleuchtet ist, der eine mehr und der andere weniger. Ich würde hier gerne meine Geschichte erzählen denn sie ist einfach anders als all das, was ich bisher gelesen habe. Es war Anfang Januar 2000. Ich liege glücklich und zufrieden in meinem Bett. Meine Augen sind geschlossen, ich sehe einen kleinen weißen Punkt. Außen ist alles schwarz, also typisch wenn man die Augen geschlossen hat. Der weiße Punkt wird immer größer, die schwarze Fläche ändert sich, sie wird zu einer Art Fächer, der sich ineinander schiebt. Der weiße Punkt wird immer größer, die Fächer schieben sich immer weiter zum Rand, bis sie bald ganz verschwunden sind. Der große Punkt entwickelt sich zeitgleich zu einem Katzenauge. Ich stehe kurz vor dem Auge und werde hineingezogen. Jetzt hab ich tierische Angst, zweifel an meinem Verstand. Panisch setzte ich mich hin und reiße meine Augen auf. Ich weiß, ich müsste nun direkt auf das Fenster blicken, aber ich sehe es nicht. Ich komme aus dem Auge nicht mehr raus. Ich will zu meinem Mann was sagen aber es geht nicht. Ich höre mich nicht atmen, ich fühle mich nicht atmen. Was ist mit meinem Herz? Schlägt es eigentlich noch? Ich weiß es nicht, lege mich wieder hin, mit dem Gedanken, das es wohl so sein soll. Wo ich bin kann ich nicht beschreiben, um mich ist nichts, endlos. Es gibt keine Zeit, keine Vergangenheit, keine Gegenwart und keine Zukunft. Sehr schnell wird mir bewusst das ich an etwas sehr großem Teilhaben darf und ich empfinde nur noch Freude. Ich fühle mich losgelöst, aus dem Käfig entlassen. Es erscheinen viele Bilder von den unterschiedlichsten Orten, Personen und Situationen die ich noch nie gesehen habe. Eine Türe mit Rahmen, im Nichts. Ene Frau geht hindurch und ist weg. Ich habe die Möglichkeit in die Bilder hinein zu gehen. Ich bin bei einem kleinen Mädchen, sie nimmt an einem Wettbewerb für Bodenturnen teil. In einer alten Turnhalle, mit vielen Kindern, deren Eltern, Omas und Freunden.
Die Möglichkeit einer Person zuzusehen die man kennt, ist wie die Suche nach der Nadel um Heuhaufen und die Zeiten, wie wir sie kennen, gibt es dort nicht. Man könnte anhand der Bekleidung versuchen sie in unser Zeitsystem einzuordnen, aber ich weiß das es dazu nicht gedacht ist. Nicht um zu schaden und auch nicht um zu helfen. Für mich ist seither alles ganz klar. Das Dritte Auge ist die Türe zu meiner Seele. Sie macht dir mit einer solchen Intensität klar wie naiv und dumm doch dein Verstand ist, das du erstmals den Sinn verstehst. Deine Seele erstrahlt in vollem Licht, ist rein und hat das Wissen vieler Leben. Doch der Verstand beeinflusst sie negativ und das Licht wird immer schwächer bis es irgendwann verkümmert.
Ich bin Jahre lang nicht damit klar gekommen. Menschen sagen etwas und ich sehe, das es nicht mit dem, was sie denken, übereinstimmt. Man kann mich nur noch sehr schwer anlügen. Zu merken das Menschen die einem sehr sehr nahe stehen, einem ebenfalls Lügen auftischen war für mich sehr schwer zu verarbeiten. Mein Selbstwertgefühl war jahrelang am Boden zerstört, ich fühlte mich ungeliebt….. Ich habe mich dann mit vielen Dingen beschäftigt, auch mit Meditation und das machte es für mich noch schwieriger, denn ich habe Bilder gesehen, mit denen ich rein gar nichts anfangen konnte. Ich habe trotzdem weiter gemacht und meine Erlebnisse sind so unglaublich das ich diese Geschichten hier nicht öffentlich schreiben kann.
Ich würde totzdem nicht behaupten das ich „erleuchtet“ wurde obwohl ich seitdem vor dem Tod tatsächlich keine Angst mehr habe.
Liebe Grüße
Elana
Hallo Elana, es ist das erste Mal, dass ich bei meiner Recherche, die ich jetzt allerdings erst richtig beginne, auf die Beschreibung einer Lichterscheinung stoße, wie Du sie beschreibst. Ich hatte diesen Lichteffekt wie Du ihn am Anfang beschreibst, im Rahmen einer Meditationseinführung und nicht bei einem Unfall oder als Nahtoderfahrung. Lichtflecken tauchen auf, bewegen sich und das Größerwerden der Flecken in der schwarzen Umgebung lässt sich steuern – allerdings nur durch totale Abschaltung von Gedanken. Wenn Gedanken bewußt werden, verschwinden die Flecken. Bei weiterer Meditation werden die Flecken mehr und am Ende ist alles weiß. Komplettes weiß, kein Körpergefühl, keine Gedanken, kein Bewußtsein, kein Gefühl für Atmung, Zeit, Ort… Bei mir tauchten also nicht die Bilder auf, wie bei Dir. Das Auftauchen allerdings ist tricky. Und vorher auch mit dem Gefühl verbunden, nicht mehr aus dem Weiß rauszukommen. Ich habe das mal mit einem (angeblichen) Zen-Meister besprochen, der aber überhaupt nichts damit anfangen konnte. Wenn das Auftauchen zu schnell erfolgt, sind die Kopfschmerzen extrem, im ganzen Kopf. Das Gefühl danach allerdings, zurück in der Realität, ist das stärkste, das ich jemals erlebt habe: Alles ist völlig klar, völlig strukturiert, an seinem Platz.. Neu, als ob ein Computer neu gestartet wurde, und doch ist alles so wie es vorher war. Aber es ist einfach nur da. Kannst Du damit etwas anfangen? VG
Hallo Frank und vielen lieben Dank.
Ja, ich kann damit etwas anfangen. Alles ist wie vorher aber ich bin anders. Die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt sich für mich nicht mehr. Es ist alles ganz klar und trotzdem entstehen dadurch auch neue Fragen.
Inzwischen sehe ich Bilder, einfach so. Auslöser sind oft kleine Dinge, wie zum Beispiel Lieder mit einem bestimmten Rythmus, die Art und Weise wie einem der Wind um die Nase bläst oder die gute Luft wenn es regnet.
Vor ca. 3 Wochen habe ich 2 große Metallschränke gesehen. Ich hab mir gedacht, was soll ich denn damit anfangen?? und nicht weiter darüber nachgedacht. Letzte Woche komme ich in die Arbeit, gehe in die Damenumkleide und was steht dort? Ein neuer Metallschrank. Ich habe allerdings 2 Schränke gesehen. Ob nun die Herren auch einen neuen Schrank bekommen haben ist zwar nahe liegend, kann ich aber nicht mit Sicherheit bestätigen.
Ich sehe keine schwarzen Flecken mehr, es wird auch nicht mehr weiß. Ich kann auch an etwas anderes denken und plötzlich ist es da. Ich sehe nicht immer Bilder. Die Gefühle dazu sind unterschiedlich stark. Mein stärkstes Gefühl hatte ich am 1.12.2019, auch das kam einfach so. Ich habe draußen gearbeitet und es traf mich so extrem das es mich einige Tage aus der Bahn geworfen hat. In dem Moment wusste ich, das etwas großes kommt, das die ganze Welt betrifft. Ein Gefühl von positiv und negativ. Dann kam Corona!! Positiv? Ja klar, es kommt immer darauf an von welcher Perspektive man das ganze betrachtet. Mich freut es für unseren Planeten, einen Wimpernschlag lang hatte sie die Möglichkeit Luft zu holen. Negativ? Dessen Bedarf keiner Erklärung, das wissen wir alle.
Ich glaube nicht das dies alles nur möglich ist wenn man nicht denkt. Es kommt auf die Art der Gedanken an. Wenn Gefühle mitschwingen wie Neid, Hass etc. dann funktioniert das nicht aber Gedanken ohne Urteil behindern mich nicht. Ich habe nie darauf hingearbeitet aber ich habe immer an mir selbst gearbeitet. Jeglichen negativen Gedanken zu Personen, auch die, die mir Schmerz zugefügt haben, habe ich abgearbeitet. Aus Hass wurde Mitleid, aus Neid wurde Freude usw. das hat mich sehr sehr viele Kraft gekostet. Man kann nur sich selbst ändern aber nicht die Menschen die man um sich hat.
Aber nun zu meiner Frage, vielleicht findest du bei deiner Recherche eine Antwort. Dazu muss ich allerdings ein bisschen ausholen. Jeder Mensch hat eine Seele, jede Seele ist Licht. Die einen haben nur ein kleines Licht, andere ein großes und wieder andere haben gar keines mehr, es ist sozusagen im Laufe der Jahre erloschen. Das Dritte Auge ist für mich die Türe für meine Seele. In Momenten wo diese Türe geöffnet ist fühlt es sich an als würde meine Seele schier Freudensprünge machen. Endlich frei….los gelöst…Endlich wieder “ sehen zu dürfen“ …Zugriff auf altes Wissen… Und hier kommt die Frage die mich beschäftigt. Ist das alte Wissen verborgen in schwarzer Materie? Wussten die alten Völker diese Materie zu nutzen? Warum sollte man sonst das Gefühl von Verbundenheit haben obwohl es Tausende Jahre zurück liegt? Woher sollte ich sonst wissen das meine Reise mit diesem Leben beendet ist?
Gerne würde ich Dir noch ein Erlebnis erzählen. Allerdings ist das wirklich tricky und nicht für die Öffentlichkeit geeignet. Es hat mich ernsthaft an meinem Verstand zweifeln lassen und mich dazu veranlasst mich mit dieser Materie einige Jahre nicht mehr zu beschäftigen. Bis ich irgendwann gemerkt habe das mir das wichtigste im Leben fehlt…
Viele Grüße
Elana
Hi Elana,
wie schön das du deine Geschichte mit uns teilst.
Es können so viele Turnerinnen gemeint sein, doch ich hab als junges Mädchen ebenfalls bei Wettkämpfen teilgenommen und Emotionen voller Traurigkeit und frühen Depressionen erlebt… Du beschreibst ein Katzenauge, wo du hineingesogen wirst. Ich bin seit 5 Jahren katzenmami zweier Siamesen.
Von meinem Erleuchtungsmoment würde ich auch zu gern berichten, doch das würde vermutlich ein ellenlanger Roman werden.
Jedenfalls hast du mich mit deinem Erlebnis gut abgeholt. Am 16./17. April habe ich meinen Schmerzdeckel besiegelt. Seither fühle ich mich viel wacher und gezielter. Die Intuition war vorher schwach ausgeprägt, nun ist sie viel erkenntlicher.
Wenn ich die Augen schloss, war ich erstmal in schwarzer Materie und kurz darauf erscheinen neonfarbene Kleckse, die sich verformten.
Seit meiner Verwurzlung/Transformation, ist es diesmal direkt hell, wenn ich die Lider schließe, da meine innere Leuchtkraft an Strahlung gewonnen hat.
Yoga und Autosuggestion ist zwar kaum für jedermann doch es erleichtert den Zugang zum höheren Selbst, ungemein.
Jeder Menschen kann zu Unfassbarem imstande sein.
Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und bestmögliche Gesundheit.
Warme Grüße
Deneice
Hallo ihr Beiden, danke für euren Bericht, das ist so hilfreich. Ja, es ist mir auch passiert. Vor vielleicht einer Woche. Ich lag auf meinem Bett rum und dann erschien mein Seelenbewusstsein und blickte auf meinen total verkrampften Körper, mit dem ich in dieser Welt durchs Leben gehe. Es gab so viele Verletzungen, die ich in meinem Körper gespeichert habe, das wusste ich zwar auch schon vorher, aber ich konnte es aber nicht von außen betrachten. Und die Seele ist so hell und leicht und freudig. Ich dachte nie, dass ich sowas in mir hätte. Jetzt habe ich manchmal Begegnungen mit Menschen, da erkenne ich, wie ich automatisch reagiere. Wie meine Verletzungen mich steuern, dass ich so angetriggert werde, dass ich gar keine bewusste Wahl treffen kann. Vielleicht ändert sich das jetzt. Es wäre zu wünschen. Ich hatte vor 10 Jahren mal eine katholische Phase, habe aber da so krasse übernatürliche Dinge (auch ganz Schlimme) erleben müssen, dass ich mir gesagt hab, da ist Schluss damit. Vorher und nachher war Spiritualität kein Thema für mich. Meine Mutter wurde bei Zen-Meditation verrückt und hört seither Stimmen, die sie bedrohen, seit Jahrzehnten. Diagnose: Paranoide Schizophrenie. Das möchte ich nicht erleben. Ich vermute, dass es Kindheitserinnerungen waren, die sie nicht verarbeiten konnte. Ich glaube, dass sie diese nicht anschauen kann, sondern sie im Außen manifestieren muss. Dieser Weg ist nicht ohne und es kann eine Menge schief gehen. Ich werde nicht drängend weitersuchen, aber aufmerksam weiter beobachten. Ich vermute, dass das neue Bewusstsein sich ohnehin von selbst manifestiert, nach und nach. So wie Kind im Mutterleib irgendwann von selbst rauskommen muss.
Guten Morgen_Roete
Mehr Bewusstheit, egal wie sie herbeigeführt wird, sei es durch Meditation, tiefer Erkenntnis, Drogenerfahrung, Naturerlebnisse, … führt bloß zu einer klareren Sicht der Dinge so, wie sie sind.
Wenn jemand in vor seinem Erwachen in seiner Wirklichkeit Symptome hat, dann bestehen diese auch nachher noch. Wenn du schreibst, dass bei deiner Mutter Schizophrenie hervorgerufen wurde, so trug sie diese Veranlagung bereits in sich. Ein Ausbruch hätte genauso gut später durch andere Anlässe ausgelöst werden können. Was in uns ist, drängt an die Oberfläche. Methoden, die zu mehr Bewusstheit führen fördern das. Soeben habe ich jemand die Teilnahme an der Meditationslehrer Ausbildung „abgelehnt“ mit der Begründung, er müsse vorher seine „Hausaufgabe“ machen. Spiritualität ist kein Fluchtort. Wir können einfach nicht dauerhaft in einem spirituellen Zustand der Wonne und des Friedens verweilen, wenn wir im Alltag unerledigte Dinge zurücklassen. Und wie du so schön schreibst, Bewusstsein manifestiert sich von selbst jedoch werden wir auch „von selbst“ wieder aus einem erhöhten Bewusstsein herausgeholt, wenn wir noch nicht wirklich bereit dafür sind.
Hallo Harald,
Was bedeutet, „solange du in diesem Körper lebst, bist du Teil vom göttlichen Spiel“? Was kommt danach? Wenn dieser Körper stirbt, geht mein Bewusstsein in Meditation, ins Nirvana, ins Nichts und hört auf, zu existieren. Es inkarniert nicht mehr in den Kreislauf von Tod und Wiedergeburt. Das habe ich bisher gelernt. Aber, der Gedanke, dann nicht mehr zu existieren, macht mir Angst. Ich weiß, es hat etwas mit Anhaftung an das Leben zu tun. Aber, wenn ich im Nichts bin, bin ich dann nicht mehr bei Gott? Warum sollte ich das wollen? Bin ich nur einfach noch nicht bereit für die Erleuchtung?
Ja, der Gedanke nicht mehr zu inkarnieren macht Angst. Aber dieser Gedanke findet jetzt statt, da du dich noch unerleuchtet wähnst. Wenn du jedoch tatsächlich im Hochbewusstsein bist, im erwachten Seins Zustand, existiert auch dieser Gedanke nicht mehr. Das Dilemma ist, um dorthin zu kommen, ist es nötig diesen (und jeden anderen hinderlichen Gedanken), hinter dir zu lassen. Das Ego ist nie bereit für Erleuchtung. Es geht deshalb darum, trotz und mit der Nichtbereitschaft, trotz und mit der Angst vor dem Nichts, die Suche zu beenden. Willst du das nicht, wird es auch nicht geschehen. Willst du es um jeden Preis, dann wird es auch geschehen. Langfristig ist es sowieso unvermeidbar, die Evolution schiebt (oder zieht) uns unweigerlich zum Ende des Weges. Und es ist ja auch nicht vorbei, wenn wir den Körper zurücklassen. Weil wir ihn nicht mehr brauchen, ist eine weitere Inkarnation nicht mehr nötig, aber immer noch möglich.
Und wisse, das, was ich hier schreibe, ist bloß der gegenwärtige Stand des Irrtums, denn alles entspringt dem menschlichen Geist und ist geprägt von dem Wunsch nach verständlichen Erklärungen und sinngebenden Aussagen. Das einzige, was jetzt geschehen kann, ist, dass du vielleicht eine alte Vorstellung durch eine neue Vorstellung ersetzt … bis du irgendwann alle Vorstellungen hinter dir lässt.
Ich weiß nicht wie ich es erklären bzw. wie ich es in Worten fassen soll. Der Moment, wenn man etwas zu Wissen vermag und realisiert, diese Erkenntnis mit niemanden teilen zu können, weil es sonst ihrer eigenen Existenz widersprechen würde 🙁 Und seien wir uns mal ehrlich, wer stimmt schon etwas oder jemanden zu was seiner eigenen Existenz widersprechen würde? Es klingt zwar sehr skurril aber sehr oft habe ich auch das Gefühl als gehöre ich einfach nicht in diese Welt :-/ Ich fühle mich irgendwie am falschen Ort. Obwohl ich mittlerweile fast 40 Jahre mein Dasein auf diesen Planeten genießen darf, fühle ich mich dennoch sehr oft fremd. Ich frage mich oft was ich hier eigentlich mache? Was ist mein Ziel und wohin wird mich meine Reise noch führen ? :-/ Manchmal blicke ich zu den Sternen hinauf und wünsche mir einfach nur von hier abgeholt zu werden 🙁
Namaste und Hallo n/a
Es geht nicht gegen die tatsächlich „eigene“ Existenz. Bloß die Existenz des illusionären Egos ist gefährdet. Das „eigentliche“ bleibt davon völlig unberührt. Ja, das Eigentliche ist genau jenes, das erst sichtbar wird, wenn das erlernte Verhalten, sprich das Ego, beiseite tritt. Es ist nur eine Illusion die stirbt, dennoch kann es sich sehr real und schmerzhaft anfühlen. Dir zu wünschen abgeholt zu werden, ist zu wenig. Wenn du ernsthaft bereit bist „abgeholt“ zu werden, brauchst du eine 100 prozentige Bereitschaft dafür: Erst wenn dieser Wunsch so tief ist, dass er alle andern verdrängt, erst wenn die Sehnsucht so hoch ist, dass jede Zelle im Körper danach schreit, wird in einem Akt der Gnade dein wahres Wesen das wirkliche Ich ablösen und du zuhause sein.
Namaste und Hallo Harald!
Von der tatsächlich „eigenen“ Existenz habe ich bei der Erwähnung der Gefährdung auch nicht gesprochen, sondern von „ihrer“ Existenz. Wie dem auch sei, vieles fühlt sich für mich seit geraumer Zeit einfach nur mehr unecht an. Ich weiß nicht woher dieses Gefühl kommt aber vieles, welches ich in letzter Zeit mit all meinen Körpersinnen wahrnehmen darf, fühlt sich einfach so unecht an. Ja sogar meine eigene Existenz fühlt sich buchstäblich irgendwie unecht an. Als würde irgendwer oder irgendwas mir etwas vorgaukeln wollen. Mein Herzchakra sagt mir jedenfalls dass irgendwas mit der Welt nicht stimmt in der ich lebe. Vielleicht stimmt auch mit mir etwas nicht :-/ Wer weiß das schon! Wenn ich aber eine Sache mit Sicherheit bereits weiß, und dass habe ich auch erst vor paar Jahren herausgefunden, dass ich ein hochsensibler Mensch bin. Das heißt, ich nehme mich auch und meine Umwelt mit Gefühlen und somit viel intensiver wahr. Sämtliche Wahrnehmungen sprich Informationen gehen bei mir ungefiltert durch. Natürlich versuche ich all diese ungefilterten Informationen zu analysieren. Deshalb kann ich auch sagen und schreiben, mein Wunsch abgeholt zu werden ist bereits mehr als nur tief. Tiefer geht es glaub ich nicht mehr. Ich freue mich schon sehr auf diesen Tag wo man mich endlich abholt.
Ich kann dich verstehen und kann dir hoffentlich weiterhelfen! Ich glaube du bist wie ich ein allein geborener Zwilling! Liebe Grüße Silke
Was in mir gerade wächst ist ein sehr beklemmendes Gefühl. In mir wächst nämlich gerade so eine (Vor)ahnung was mein „Ich“ und die „Welt“ betrifft in der ich lebe. Ich wollte immer die Wahrheit über unser „Sein“ erfahren. Woher wir kommen, wohin wir gehen werden…ect. Ich sicherte dem Universum zu dass ich dafür bereit wäre und damit leben könnte. Jetzt wo ich so langsam realisiere was um mich herum gerade geschieht und wer ich scheinbar wirklich bin, schleicht sich ein sehr beklemmendes Gefühl in mir ein :-/ Wenn man in einem Körper lebt und feststellt dass eigentlich nichts so ist wie es scheint :-/ Ich habe schon seit ewigkeiten vieles infrage gestellt. Das ganze Leben um ehrlich zu sein. Ich suchte immer unermüdlich nach Antworten. Wie geht man aber damit um falls man sie gefunden hat? Wenn man dann das Gefühl hat dass um einen herum alles wie ein Kartenhaus einstürzt und man glaubt seinen Verstand zu verlieren? Ist dass ein spirituelles erwachen?
Du fragst, „wie man damit umgeht, wenn man die Antworten gefunden hat“. Diese Frage stellt sich eben nur aus der Sicht vor dem Erwachen. Sie ist auch ein Indiz, dass du wahrscheinlich noch nicht so weit erwacht bist. Auf alle Fälle hast du recht, wenn du meinst, dass nichts so ist wie es scheint. Es ist wie verliebt sein, wenn man es ist, weiß man es einfach ganz deutlich. Wenn du nicht weißt, ob du erwacht bist, dann bist du es auch nicht. Ich könnte auch sage, dass du die Erleuchtung daran erkennst, dass es keine Fragen mehr gibt, weil der Fragende nicht mehr existiert. Klar, es ist ein komplexes Thema und nach der Erleuchtung gelten völlig andere Spielregeln als bis dorthin. Das Leben wird sich neu gestalten und dabei kann es auch sein, dass alles zusammenbricht, um sich neu zu formen. Wenn du ausführlich darüber reden möchtest, kannst du ein spirituelles Coaching über Skype buchen. Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig unterstützen. Bleib im Vertrauen, dass genau das geschehen wird, was geschehen soll. Freude und Einverständnis, Harald