Ansgar, der auszog, um das Leben zu verstehen

Ansgar, der auszog, um das Leben zu verstehen
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Ein Buch zu schreiben – die hellste Freude.

Neurodivergenzthemen verpackt in einen Roman – das ist der erste Gedanke.

Da ist eine grobe Idee, und ich fange einfach an. Die Idee öffnet schon nach kurzer Zeit mehrere Wege, und ich muss mich für eine Abzweigung entscheiden. Ene, meene, muh – und raus bist du. Ist es die richtige Entscheidung? Who knows. Spielt auch keine Rolle, denn zehn Seiten später ist klar: So wird das nichts. Ich habe eine viel bessere Idee.

Also wandern die Finger wieder über die Tasten. Dieses mal schlage ich eine andere Richtung ein. Dieses Mal führt Ansgars Weg nicht ins Gefängnis, sondern nach Indien in einen Ashram. Könnte unterschiedlicher nicht sein. Oder doch kaum einer?
Anyway.
So stolpert Ansgar voran – in der Geschwindigkeit meiner Gedanken –, und am abrupten Ende einer Gedankenautobahn hilft nur ein Gedankensprung: ein neuer Impuls, und ich lande auf einem spannenden Nebenschauplatz. So verheddert und entwirrt sich die Handlung nach und nach. Bis dann irgendwann, bei mir nach etwa einem Jahr, alles in trockenen Tüchern ist. Wirklich alles?

Eine großartige Geschichte

Jetzt muss sie nur noch gelesen werden. Und davor: Ein Verlag muss her. Genau das habe ich  die nächsten zwei Jahren getan: Verleger gesucht. In der Zeit hätte ich zwei neue Bücher schreiben können. Aber irgendwann hat es doch geklappt.

Dann ging die Arbeit erst richtig los. Denn eine fertige Geschichte ist nicht gleich eine fertige Geschichte, so sehen das Lektoren. Also heißt es: Überarbeiten. Und das Überarbeitete erneut überarbeiten. Und am Ende bleibt nur noch ein klitzekleines Kapitelchen übrig, dass natürlich auch noch überarbeitet werden will. Schließlich war auch das erledigt.

Aber eine gute Geschichte, die gut lektoriert ist, ist immer noch kein fertiges Buch. Jetzt braucht es noch einen Titel. Nach wochenlangem Hin und Her, Gesprächen, Runden und Abstimmungen entsteht ein Titel, der dem Verlag und sämtlichen Beteiligten sehr gut gefällt, bloß mir nicht. Aber was soll’s? Die Mehrheit will ihn, der Verlag will ihn, also soll es so sein.

Fast geschafft

Bloß noch das Cover. Auch das dauerte ein paar Wochen, führte beinahe zu einer Ehekrise und endete in einem Kompromiss zwischen Autor und Verlag. Über die Schriftart des Titels ließ sich leider nicht mehr verhandeln. Die musste ich einfach schlucken.

Ihr seht: Easy Peasy, so ein Buch unter die Leute zu bringen.

Und Bücher schreiben ist wie Ebbe und Flut: Kaum hat eines alle Prozesse durchlaufen, ist das nächste schon wieder zu dreiviertel geschrieben und alles beginnt von vorne.

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Herzlichst

Harald

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