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Essentials: Neurodivergenz
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Anne Heintze
Harald Heintze
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Der einzige Ort, an dem Neurodivergenz nicht erklärt werden muss – hier wird sie gefeiert, verstanden und zur Quelle deiner größten Stärke gemacht. Für alle Menschen, die anders besonders sind.
Der Lotuseffekt für Gefühle, die du nicht haben willst
Wie du belastende Emotionen wahrnimmst, ohne sie festzuhalten. Und warum Wegdrücken genau das Gegenteil bewirkt.
Ärger, Kränkung, Neid oder dieses diffuse Unbehagen nach einem Gespräch: Manche Gefühle möchtest du am liebsten sofort loswerden. Der Lotuseffekt für Gefühle zeigt dir einen anderen Weg. Du lässt das Gefühl ankommen, nimmst es wahr und lässt es dann weiterziehen, ohne dass es an dir haften bleibt. In diesem Artikel erfährst du, was die Lotusblüte mit deinem Innenleben zu tun hat, warum Unterdrücken nach hinten losgeht und mit welchen Übungen du das Abperlen trainierst. Außerdem liest du, warum gerade hochsensible und neurodivergente Menschen davon besonders profitieren.
Kennst du das? Eine Bemerkung in der Teambesprechung, ein schiefer Blick an der Supermarktkasse oder eine knappe Nachricht von einem Menschen, der dir wichtig ist. Der Moment ist nach Sekunden vorbei. Das Gefühl dazu begleitet dich trotzdem durch den ganzen Abend.
Du drehst die Szene im Kopf hin und her. Du formulierst Antworten, die du nie abschicken wirst. Irgendwann ärgerst du dich zusätzlich darüber, dass du dich überhaupt so ärgerst.
Genau hier setzt der Lotuseffekt für Gefühle an. Die Idee stammt von einer Pflanze, die in vielen Kulturen seit Jahrtausenden als Symbol für Reinheit gilt: der Lotusblume. Sie wächst im schlammigen Wasser und bleibt trotzdem sauber. Ihr Geheimnis heißt Beweglichkeit statt Abwehr: Das Wasser berührt sie und perlt ab.
Diesen Mechanismus kannst du auf deine Gefühle übertragen. Wie das geht, was die Emotionsforschung dazu sagt und welche Übungen dir helfen, erfährst du in diesem Artikel.
Kurz gesagt Der Lotuseffekt für Gefühle bedeutet, belastende Emotionen bewusst wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten oder festzuhalten, damit sie von selbst wieder abklingen. Das Gegenteil ist das Unterdrücken: Studien zeigen, dass Menschen, die ihre Gefühle gewohnheitsmäßig wegdrücken, mehr negative Emotionen erleben und sich weniger wohlfühlen. Wer Gefühle benennt, annimmt und über Atem und Bewegung reguliert, stärkt seine Resilienz. Für hochsensible und neurodivergente Menschen ist diese Fähigkeit besonders wertvoll, weil ihr Nervensystem Reize und Emotionen intensiver verarbeitet. |
Was ist der Lotuseffekt für Gefühle?
Der Lotuseffekt für Gefühle beschreibt die Fähigkeit, eine belastende Emotion vollständig zu spüren und sie anschließend weiterziehen zu lassen, ohne dass sie an dir haften bleibt.
Der Begriff Lotuseffekt stammt ursprünglich aus der Botanik. Die Bonner Botaniker Wilhelm Barthlott und Christoph Neinhuis haben 1997 beschrieben, warum die Blätter der Lotuspflanze stets sauber bleiben. Ihre Oberfläche ist mit winzigen Noppen und Wachskristallen überzogen. Wassertropfen finden darauf kaum Halt, rollen ab und nehmen dabei Schmutzpartikel mit.
Dieses Detail ist für die Übertragung auf dein Innenleben entscheidend. Das Wasser berührt das Blatt. Es wird weder abgewehrt noch ausgesperrt. Es findet lediglich keinen Halt. Und beim Abperlen reinigt es das Blatt sogar.
Übertragen auf Gefühle heißt das: Du lässt Ärger, Trauer oder Enttäuschung an dich heran. Du nimmst wahr, was sie dir sagen wollen. Danach dürfen sie gehen und hinterlassen dir im besten Fall eine Information, die dich klüger macht.
Der Lotuseffekt ist also eine Haltung, mit der du Gefühle durchlässt. Er ist das Gegenteil einer Technik, mit der du sie loswerden willst.
Warum Gefühle unterdrücken nach hinten losgeht
Vielleicht hast du früh gelernt, bestimmte Gefühle besser für dich zu behalten. Wut galt als unhöflich, Traurigkeit als übertrieben, Neid als peinlich. Also hast du sie heruntergeschluckt. Kurzfristig wirkt das wie eine Lösung.
Die Emotionsforschung zeichnet ein anderes Bild. Der Psychologe James Gross von der Stanford University untersucht seit vielen Jahren, wie Menschen ihre Gefühle regulieren. In einer vielzitierten Studie mit Oliver John zeigte er 2003: Menschen, die ihre Gefühle gewohnheitsmäßig unterdrücken, erleben mehr negative und weniger positive Emotionen, fühlen sich in Beziehungen weniger verbunden und berichten von geringerem Wohlbefinden. Wer Situationen dagegen neu bewertet, schneidet in all diesen Bereichen besser ab.
Dazu kommt ein Effekt, den der Sozialpsychologe Daniel Wegner beschrieben hat. Wer versucht, einen Gedanken gezielt zu unterdrücken, denkt häufig gerade deshalb öfter daran. Wegner nannte das ironische Prozesse der mentalen Kontrolle. Was du mit aller Kraft wegdrückst, bekommt dadurch mehr Raum statt weniger.
Die Lotusblüte macht es anders. Sie kämpft nicht gegen das Wasser. Sie bietet ihm einfach keine Fläche, an der es sich festsetzen kann.
Gefühle ohne Bewertung wahrnehmen
Der wichtigste Schritt beim Lotuseffekt klingt einfach und braucht doch Übung: Du verzichtest auf die Einteilung in gute und schlechte Gefühle. Ein Gefühl darf einfach da sein. Genauso wie es da sein darf, darf es auch wieder gehen.
Das klingt paradox. Wer aber nur angenehme Gefühle festhalten möchte, klammert sich oft auch an die unangenehmen, weil er ständig prüft, ob sie noch da sind. In vielen Meditationstraditionen wird deshalb das Vorbeiziehenlassen geübt: Gefühle kommen wie Wolken am Himmel und ziehen weiter.
Hilfreich ist dabei ein Befund aus der Hirnforschung. Das Team um Matthew Lieberman von der University of California in Los Angeles zeigte Versuchspersonen Fotos von wütenden oder ängstlichen Gesichtern. Wenn sie die gezeigte Emotion mit einem Wort benannten, sank die Aktivität in der Amygdala, einer Hirnregion, die stark an Alarmreaktionen beteiligt ist. Gefühle in Worte zu fassen, kann die Alarmreaktion deines Gehirns dämpfen.
Wenn du also merkst, dass dich etwas aufwühlt, sag innerlich: „Da ist Ärger.“ Oder: „Da ist Enttäuschung.“ Diese kleine Formulierung schafft Abstand. Du bist nicht der Ärger. Du bemerkst ihn.
Eigene Gefühle und fremde Gefühle unterscheiden
Manche Gefühle, die an dir kleben, stammen gar nicht aus deinem eigenen Leben. Du hast mit einer gestressten Kollegin telefoniert und fühlst dich danach selbst gehetzt. Du hast einen traurigen Freund besucht und trägst die Schwere noch am nächsten Morgen mit dir herum.
In der HOCHiX-Akademie nennen wir dieses Phänomen Echoemotik. Den Begriff habe ich 2025 geprägt. Er beschreibt eine emotionale Resonanz auf einen anderen Menschen, die so intensiv ausfällt, dass ihre Quelle verwechselt wird. Das Gefühl ist deine Reaktion, doch du hältst es für eine Aussage über dein eigenes Leben. Mehr dazu liest du im Artikel Echoemotik verstehen.
Eine einfache Prüffrage hilft dir beim Sortieren: Ist dieses Gefühl gerade meins oder ist es meine Reaktion auf einen anderen Menschen? Schon die Frage löst oft einen Teil der Anhaftung. Wie du eigene und fremde Gefühle auseinanderhältst, beschreibt Harald Heintze ausführlich im Artikel Unterscheide deine Gefühle von fremden Gefühlen.
Dazu gehört auch ein ehrlicher Blick auf Ärger und Wut. Wenn du anderen die Schuld an deinem Gefühl gibst, überlässt du ihnen die Macht darüber. Das Gefühl ist echt und berechtigt. Wie lange es bleibt und was du daraus machst, liegt jedoch bei dir. Nur du entscheidest, wie sich dein Leben für dich anfühlt.
Warum erleben neurodivergente Menschen Gefühle so intensiv?
Wenn dir das Abperlenlassen schwerer fällt als anderen, hat das gute Gründe. Viele hochsensible, hochbegabte, autistische Menschen und Menschen mit ADHS verarbeiten Reize und Emotionen anders als der Durchschnitt.
Hochsensible Menschen nehmen Stimmungen feiner wahr und verarbeiten Eindrücke gründlicher, wie Elaine und Arthur Aron schon 1997 beschrieben haben. Bei ADHS ist die Emotionsregulation häufig verändert: Ein Übersichtsartikel von Philip Shaw und Kollegen schätzt den Anteil emotionaler Dysregulation auf 25 bis 45 Prozent bei Kindern und 34 bis 70 Prozent bei Erwachsenen mit ADHS. Gefühle kommen dann schneller, fallen heftiger aus und klingen langsamer ab.
Autistische Menschen haben wiederum häufiger Schwierigkeiten, ihre Gefühle überhaupt zu benennen. Eine Metaanalyse von Emma Kinnaird und Kolleginnen fand 2019 bei rund der Hälfte der untersuchten autistischen Menschen Hinweise auf Alexithymie, also Schwierigkeiten beim Erkennen und Beschreiben eigener Gefühle. In den Vergleichsgruppen waren es etwa fünf Prozent.
Selten tritt eines dieser Merkmale allein auf. Die meisten neurodivergenten Menschen vereinen mehrere davon, die sich gegenseitig verstärken oder überdecken. Dein Nervensystem arbeitet mit höherer Auflösung. In der HOCHiX-Akademie gilt deshalb der Grundsatz Resonanz statt Reparatur: Es geht darum, deinem Nervensystem Wege zu zeigen, auf denen Gefühle wieder abfließen können.
Übung: Dein persönlicher Schutzmantel
Eine Imaginationsübung, die sich in der Coaching-Praxis bewährt hat, ist der persönliche Schutzmantel. Er wirkt wie die Noppenstruktur der Lotusblüte: Er lässt dich durchlässig und sorgt trotzdem dafür, dass fremde Stimmungen und Spannungen weniger an dir haften.
Nimm dir fünf Minuten Zeit, schließe die Augen und stell dir einen Mantel vor, der dich umhüllt. Gestalte ihn mit allen Sinnen und lass dir dabei von den folgenden Fragen helfen.
Reflexionsfragen für deinen Schutzmantel ● Wie sieht dein Mantel aus? ● Aus welchem Material ist er gemacht? ● Welche Farbe hat er? ● Wie fühlt er sich auf deiner Haut an? ● Wie bewegst du dich, wenn du ihn trägst? |
Stell dir anschließend vor, wie ein unangenehmer Kommentar oder eine gereizte Stimmung auf den Mantel trifft und daran abperlt. Du bemerkst sie. Sie erreicht dich. Sie bleibt nur nicht kleben. Verändere den Mantel so lange, bis sich die Schutzwirkung für dich stimmig anfühlt. Mit etwas Übung reicht später ein kurzer innerer Impuls, um ihn im Alltag anzuziehen.
Wichtig ist dabei: Der Mantel ist eine Membran, keine Mauer. Er schirmt dich nicht von anderen Menschen ab. Er hilft dir, bei voller Empfänglichkeit klarer zu unterscheiden, was zu dir gehört.
Atem und Bewegung: So hilft dein Körper beim Loslassen
Gefühle spielen sich nicht nur im Kopf ab. Sie zeigen sich als Enge in der Brust, als Druck im Bauch oder als angespannter Kiefer. Deshalb führt ein wirksamer Weg zum Loslassen über den Körper.
Langsames Atmen ist dabei eines der am besten untersuchten Werkzeuge. Eine systematische Übersichtsarbeit von Andrea Zaccaro und Kollegen aus dem Jahr 2018 zeigt: Wer bewusst weniger als zehn Atemzüge pro Minute macht, stärkt die Aktivität des Parasympathikus, also des Teils deines Nervensystems, der für Ruhe und Erholung zuständig ist. Die Teilnehmenden berichteten zudem von mehr Entspannung und weniger Angst und Ärger.
So kannst du es ausprobieren: Atme vier Sekunden lang ein und sechs Sekunden lang aus. Stell dir beim Einatmen vor, wie du frische Energie aufnimmst. Beim Ausatmen lässt du los, was dich gerade beschwert. Nach wenigen Minuten spürst du häufig, wie dein Körper ruhiger wird.
Auch Bewegung an der frischen Luft hilft, Anspannung abzubauen. Ein Spaziergang, bei dem du bewusst wahrnimmst, wie deine Füße den Boden berühren, bringt dich ins Hier und Jetzt zurück. Was sich im Körper löst, kann auch im Kopf leichter abperlen.
Achte zwischendurch außerdem auf deine Haltung. Hochgezogene Schultern oder ein fest zusammengebissener Kiefer verraten, dass ein Gefühl noch festhängt. Ein paar ruhige Atemzüge und bewusst gesenkte Schultern geben deinem Körper das Signal, dass die Situation vorbei ist.
Beziehungen, die deine Resilienz stärken
Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Belastungen und Krisen zu bewältigen und sich von ihnen wieder zu erholen. Sie entsteht selten im Alleingang. Menschen, die dich wertschätzen und bei denen du ganz du sein darfst, wirken wie ein Puffer gegen emotionale Belastungen.
Wie viel das ausmacht, zeigt eine große Metaanalyse von Julianne Holt-Lunstad und Kollegen aus dem Jahr 2010. Sie wertete Daten von über 300.000 Menschen aus. Das Ergebnis: Wer stabile soziale Beziehungen hat, hat eine um rund 50 Prozent höhere Überlebenswahrscheinlichkeit.
Frag dich deshalb: Wer tut dir gut, beruflich wie privat? Bei wem kannst du ein schweres Gefühl aussprechen, ohne dass es bewertet wird? Diese Menschen verdienen deine Zeit und Aufmerksamkeit. Ein Gefühl, das geteilt wird, verliert oft seine Klebrigkeit.
Häufige Fragen zum Lotuseffekt für Gefühle
Heißt Lotuseffekt, dass mir nichts mehr nahegeht?
Nein. Der Lotuseffekt bedeutet, dass du weiterhin alles spürst, was dich berührt. Der Unterschied liegt darin, dass ein Gefühl wieder abklingen darf, statt dich über Stunden oder Tage zu begleiten.
Ist Abperlenlassen dasselbe wie Verdrängen?
Beim Verdrängen schiebst du ein Gefühl weg, bevor du es wahrgenommen hast. Beim Lotuseffekt nimmst du es bewusst wahr, benennst es und lässt es danach weiterziehen. Verdrängte Gefühle bleiben aktiv, wahrgenommene Gefühle können sich lösen.
Wie lange dauert es, bis der Lotuseffekt wirkt?
Das ist individuell. Viele Menschen spüren schon nach einer einzigen Atemübung eine Entlastung. Damit das Abperlen zur Gewohnheit wird, braucht es jedoch regelmäßige Übung über einige Wochen. Dein Gehirn lernt durch Wiederholung. Jede bewusste Erfahrung stärkt den neuen Weg.
Was tun, wenn Gefühle einfach nicht abperlen?
Manche Gefühle sind zu groß, um sie allein zu tragen. Wenn Traurigkeit, Angst oder Wut über Wochen anhalten oder deinen Alltag stark einschränken, hol dir bitte professionelle Unterstützung, etwa in einer Arztpraxis, einer psychotherapeutischen Praxis oder einer Beratungsstelle. Der Lotuseffekt ist eine Selbsthilfemethode und ergänzt eine Behandlung, ersetzt sie aber nicht.
Durchlässig bleiben, ohne festzuhalten
Die Lotusblüte wächst im Schlamm und blüht trotzdem. Sie braucht dafür weder sauberes Wasser noch eine perfekte Umgebung. Sie braucht eine Oberfläche, an der nichts dauerhaft haften bleibt.
Genau diese Fähigkeit kannst du trainieren. Es geht darum, Gefühle ankommen, sprechen und wieder gehen zu lassen, statt weniger zu fühlen. Mit jedem Mal, bei dem dir das gelingt, wächst dein Vertrauen, dass du auch intensive Emotionen gut durchstehst. Sensibel und stabil zugleich zu sein, passt wunderbar zusammen.
Das Wichtigste zum Mitnehmen Deine Gefühle dürfen dich berühren. Sie dürfen dir etwas sagen und dann weiterziehen. Wie das Wasser auf dem Lotusblatt nehmen sie beim Abperlen sogar etwas mit und hinterlassen dir Klarheit darüber, was dir wichtig ist. Stark bist du, wenn du durchlässig bleibst und trotzdem ganz bei dir. |
Du möchtest lernen, wie dein Nervensystem Gefühle leichter reguliert? Im Selbstlernkurs Neurovaya findest du sechs körperbasierte Zugänge zu deinem Nervensystem, mit Audio-Anleitungen, Kurs-Journal und SOS-Notfallmitteln für akute Momente.
Wenn du deine Fragen lieber live klären möchtest, komm gern zu einem der kostenfreien HOCHiX NEURO Coaching Workshops. Zweimal im Monat arbeite ich dort 90 Minuten mit dir an genau solchen Themen.
Ich hoffe, ich habe das Geschenk deiner Zeit verdient.
Herzlichst
Anne
Quellen
Aron, E. N. & Aron, A., 1997, Sensory-processing sensitivity and its relation to introversion and emotionality, Journal of Personality and Social Psychology, 73(2), 345 bis 368
Barthlott, W. & Neinhuis, C., 1997, Purity of the sacred lotus, or escape from contamination in biological surfaces, Planta, 202(1), 1 bis 8
Gross, J. J. & John, O. P., 2003, Individual differences in two emotion regulation processes: Implications for affect, relationships, and well-being, Journal of Personality and Social Psychology, 85(2), 348 bis 362
Heintze, H., Unterscheide deine Gefühle von fremden Gefühlen, HOCHiX Akademie, https://hochix.com/unterscheide-deine-gefuehle-von-fremden-gefuehlen/
Holt-Lunstad, J., Smith, T. B. & Layton, J. B., 2010, Social relationships and mortality risk: A meta-analytic review, PLoS Medicine, 7(7), e1000316
Kinnaird, E., Stewart, C. & Tchanturia, K., 2019, Investigating alexithymia in autism: A systematic review and meta-analysis, European Psychiatry, 55, 80 bis 89
Lieberman, M. D. u. a., 2007, Putting feelings into words: Affect labeling disrupts amygdala activity in response to affective stimuli, Psychological Science, 18(5), 421 bis 428
Shaw, P., Stringaris, A., Nigg, J. & Leibenluft, E., 2014, Emotion dysregulation in attention deficit hyperactivity disorder, American Journal of Psychiatry, 171(3), 276 bis 293
Wegner, D. M., 1994, Ironic processes of mental control, Psychological Review, 101(1), 34 bis 52
Zaccaro, A. u. a., 2018, How breath-control can change your life: A systematic review on psycho-physiological correlates of slow breathing, Frontiers in Human Neuroscience, 12, 353
Echoemotik verstehen, HOCHiX Akademie, https://hochix.com/echoemotik-verstehen-eigene-resonanz/
Niemand ist nur einfarbig, HOCHiX Akademie, https://hochix.com/twice-exceptional-multi-exceptional-neurodivergenz-mehrfach/
Hypermirroring: Wenn du fühlst, was andere fühlen und selbst daran zerbrichst, HOCHiX Akademie, https://hochix.com/hypermirroring-wenn-du-fuehlst-was-andere-fuehlen-und-selbst-daran-zerbrichst/
Hochsensibilität und Hochsensitivität, HOCHiX Akademie, https://hochix.com/neu-hochsensibilitaet-und-hochsensitivitaet-vom-ueberreizten-zum-ueberlegenen-nutze-dein-potenzial/
ADHS bei Erwachsenen, HOCHiX Akademie, https://hochix.com/adhs-bei-erwachsenen-aussergewoehnliches-denken/
Neurovaya: Selbstlernkurs zur körperbasierten Regulation, HOCHiX Akademie, https://hochix-akademie.com/s/hochix/Neurovaya
Anne Heintze
Wo ist die Quelle des Leidens, wo hat Leid seinen Ursprung. Denn genau dort können wir ansetzen und mit einer einfachen Methode „das Übel“ an der Wurzel packen. Niemand leidet freiwillig und es liegt in unserer Hand ob, wie lange und wie intensiv wir leiden. Die gute Nachricht lautet, wir sind keine Opfer irgendwelcher Umstände, sondern wir sind selber dafür verantwortlich und können uns aus den Klauen des Leidens befreien. Schau dir hier die Aufzeichnung eines Webinars mit Harald dazu an:
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2 Kommentare
Genau das ist ein großer Punkt in meinem Leben.
Es ist mir so bewusst, aber ich falle immer wieder in die alten Muster zurück.
Verabschiede ich mich von zu negativen Menschen, die mich in irgendeinem Mist mitrein ziehen wollen, die mich kränken usw. habe ich trotzdem noch ein schlechtes Gewissen und ich leide darunter und denke täglich darüber nach.
Ich schaffe es einfach nicht, sowas einfach von mir „abperlen“ zu lassen, warum auch immer.
Das belastet mich sooo sehr.
Hallo Klaudia, was Du schreibst kann ich sehr sehr gut nachempfinden. Es ist sehr schwierig für uns sich von -für das Wohlbefinden schädichen- Menschen zu distanzieren, weil wir mit einer Kombination von hoher Empathie und niedrigem Selbstwert den Fehler des Konfliktes bei uns selbst suchen. Das ist das große Problem, wenn man HSP ist. Dir alles gute…